Hanffaserdämmung – Ökodämmstoff mit Mehrwert

    Hanffasern haben sich dank ihrer vielen guten Eigenschaften bereits seit mehreren Jahren als hochwertige und nachhaltige Dämmung etabliert. Für alle Bauherren, die Wert auf ökologische und regional erzeugte Baustoffe legen, ist die Hanffaserdämmung eine gute Wahl.

    Neben der positiven Ökobilanz überzeugt der Dämmstoff durch hohe Feuchtebeständigkeit, guten Schallschutz, Schimmel- und Schädlingsresistenz sowie gute Dämmeigenschaften.

    Hanffaser – Wärmedämmung mit Stütze

    Hanffaserplatten bestehen zum größten Teil aus natürlichen Hanffasern, zur Verbesserung der Stabilität sind reißfestes Stützgewebe oder Stützfasern eingearbeitet. Als Grundstoff für die Dämmplatten dienen die Fasern in der äußeren Schicht der Hanfstängel.

    Der Aufschluss erfolgt durch Rösten und mechanische Verfahren. Kurzfasern und ein geringer Anteil an Schäben bilden die Basis der Dämmplatten. Aus diesen werden – unter Zugabe der Stützfasern – Vliese durch Verfilzung gebildet. Borsalz als Zusatz rüstet das Material mit der nötigen Brandschutzklasse B2 aus. Anschließend werden die Vliese zu Matten oder Platten zusammengefügt.

    Hanffaserplatten als Außenwanddämmung

    Soll die Hanffaserdämmung als außenliegende Dämmstoffplatte für die Fassade genutzt werden, liefert Caparol mit der Capatect Hanffaserplatte 688 aktuell das einzige zugelassene WDV-System mit Hanffaserdämmung. Die Hanffaserplatte aus dem Capatect ÖKO-Line Dämmsystem ist für mineralische Untergründe und feste Altputze sowie tragfähige Altbeschichtungen geeignet, durch vorgebohrte Dübellöcher wird die Montage an der Außenwand erleichtert und die Ausführungsqualität gesichert.

    Als Dämmstoff im Rahmen eines Wärmedämmverbundsystems werden die Platten auf den Untergrund geklebt und gedübelt und mit einer Armierungsschicht versehen, die die Basis für den mineralischen Deckputz plus Fassadenfarbe liefert. Der Hersteller bietet dafür einen diffusionsoffenen mineralischen Systemputz mit großer Schlagfestigkeit an.

    Vorteile von Wärmedämmverbundsystemen

    Wärmedämmverbundsysteme sind perfekt, um Außenwände mit einer durchgehenden Dämmebene zu versehen, Wärmebrücken zu vermeiden und eine glatte Außenfassade zu realisieren.

    Richtig ausgeführt, ist eine WDVS-Fassade langlebig und nachhaltig, schützt die Bausubstanz und verringert die Heizkosten effektiv. Durch die Verwendung von Hanffaserdämmung oder anderen natürlichen Baustoffen wird gleichzeitig ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

     

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